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Zum 1. August suchen wir Auszubildende als

eine/n Fleischer/in

Die Tätigkeit im Überblick

Sie beurteilen die Fleischqualität, zerlegen das Fleisch und bereiten es verkaufsgerecht vor oder verarbeiten es zu Fleisch- und Wurstwaren weiter. Beispielsweise zerkleinern, kochen, brühen oder räuchern Fleischer/innen das Fleisch und geben je nach Rezept weitere Zutaten, Würzmittel  hinzu. Neben Wurst stellen sie z.B. auch Feinkosterzeugnisse, Fertiggerichte, Salate oder Konserven her und verpacken die Produkte. Für den Verkauf schneiden Fleischer/innen die Fleischstücke je nach Verwendungszweck als Schnitzel, Gulasch oder als Braten zurecht oder bereiten sie als küchenfertige Mischung, zum Beispiel Hackfleisch, vor. Abhängig vom Arbeitsschwerpunkt beurteilen sie auch die Fleischqualität der lebenden Tiere und bereiten das Fleisch für die weitere Verarbeitung vor. Bei ihren Tätigkeiten setzen Fleischer/innen die gesetzlichen Vorgaben, wie das Lebensmittelrecht und die Hygienevorschriften, genau um. Dies gilt auch, wenn sie die in der Fleischerei verwendeten Maschinen und Geräte reinigen.

eine/n Fleischerfachverkäufer/in

Die Tätigkeit im Überblick

Worum geht es?

Fachverkäufer/innen im Lebensmittelhandwerk mit dem Schwerpunkt Fleischerei verkaufen Fleisch- und Wurstwaren, zum Teil auch kleine Imbisse. Sie bedienen und beraten Kunden, präsentieren ihre Waren und halten den Verkaufsraum sauber.

Der Kunde ist König

Ob das Hackfleisch schon gewürzt wurde oder welcher Schinken besonders fettarm ist: Freundlich und zuvorkommend informieren die Fachver-käufer/innen über die Verkaufspalette, gehen auf individuelle Wünsche ihrer Kunden ein und beraten sie bei der Auswahl der passenden Fleisch- und Wurstwaren. Oft stehen sie den ganzen Tag bei kühlen Temperaturen, wie sie in Fleischereien üblich sind, hinter der Verkaufstheke. Die Fachver-käufer/innen nehmen Bestellungen für besondere Anlässe entgegen und sorgen dafür, dass diese fach- und termingerecht ausgeführt werden. So stellen sie z.B. auch Geschenkkörbe zusammen. Wichtig für den Verkauf ist eine ansprechende Präsentation der Waren. Deshalb gestalten und dekorieren die Fachverkäufer/innen in Fleischereien auch die Verkaufstheke und die Schaufensterauslage.

Sonntagsbraten und Salami

Die Fachverkäufer/innen schneiden Fleisch und Wurst mit scharfen Schneidemaschinen oder anderen Spezialwerkzeugen verkaufsfertig zu. Dabei arbeiten sie konzentriert, selbst wenn die Kundenschlange lang ist und der Ladenschluss naht. Geschickt garnieren sie außerdem Wurst- und Käseplatten oder stellen Feinkostsalate her. Die Fachverkäufer/innen wiegen die Waren ab, verpacken sie, zeichnen sie für den Verkauf aus und gestalten besondere Preisschilder oder Hinweise auf Verkaufsaktionen. Sie bedienen die Verkaufskasse. Um einen reibungslosen Verkaufsablauf zu gewährleisten, überprüfen und ergänzen sie die Warenvorräte ebenso wie die Verpackungsmaterialien, bestellen Materialien nach und planen für den nächsten Verkaufstag vor.

Für zwischendurch

Viele Fleischereien bieten kleine Gerichte an, manche verfügen sogar über einen eigenen Imbissbereich. Die Fachverkäufer/innen bereiten für die "Heiße Theke" Schnellgerichte vor oder belegen Brötchen, die sie mit Salatblättern, gekochten Eiern, Tomaten und Gurken garnieren. Für Feiern stellen sie Platten zusammen und bereiten kalte Buffets vor. Die Bestellungen liefern sie teilweise auch aus und dekorieren sie manchmal sogar beim Kunden vor Ort. Dann fallen ggf. unregelmäßige Arbeitszeiten oder auch Mehrarbeit an.

Fachverkäufer/innen im Lebensmittelhandwerk mit dem Schwerpunkt Fleischerei reinigen und pflegen außerdem die Verkaufstheke, Messer, Fleischwölfe oder Aufschnittmaschinen. Auch die Imbisstische, an denen die Produkte direkt an Ort und Stelle verzehrt werden können, halten sie sauber. Sorgfältig halten sie dabei die jeweiligen Vorschriften und Gesetze sowie die Sicherheits- und Hygienevorschriften ein. Selbstverständlich darf man beim Umgang mit Lebensmitteln keine ansteckende Krankheit haben.

Schulkenntnisse für Fleischer/innen und Fachverkäufer/innen

Gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Ausbildung zum Fleischer bzw. zur Fleischerin bilden vertiefte Kenntnisse in den nachfolgend genannten Schulfächern:

Mathematik

Bei den Rezepten der unterschiedlichen Wurstmassen errechnen angehende Fleischer/innen die Anteile der einzelnen Zutaten und bestimmen die Gewichtsangaben. Die Grundrechenarten sowie die Prozent- und Dreisatzrechnung kommen dabei in der Ausbildung häufig zum Einsatz.

Biologie

Zukünftige Fleischer/innen beurteilen die Qualität der noch lebenden Tiere und des zu verarbeitenden Fleisches. Anhand von Merkmalen wie Knorpel, Knochen, Fett und Fleischfarbe stellen sie das Alter und eventuelle Krankheiten des Tieres fest. Gute Kenntnisse in Biologie, speziell in Anatomie, sind für angehende Fleischer/innen daher wichtig.

Worauf Sie sich in der Ausbildung einstellen sollten

Wer eine duale Ausbildung zur/m Fleischer/in und zur/m Fachverkäufer/in absolviert, lernt überwiegend im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule.

Ausbildungsbetriebe sind Betriebe des Fleischerhandwerks und der Fleisch- und Wurstwarenindustrie. Für diese sind die Auszubildenden zusammen mit ihren Kollegen und Kolleginnen z.B. in Wurstküchen, Kühlräumen oder in Räucherräumen tätig. In Verkaufsräumen lernen sie Kunden zu beraten und zu bedienen. Unter Anleitung ihres Ausbilders und erfahrener Kollegen müssen sie von Anfang an tüchtig mitarbeiten. Sie zerlegen Fleisch und schneiden es zu. An gekühlte Arbeitsräume und den Kontakt mit rohem Fleisch müssen sich die Auszubildenden ebenso gewöhnen wie daran, die hygienischen Vorschriften genau einzuhalten. Bei der Verarbeitung von Fleisch fallen vielfältige Arbeiten an, die sie sehr konzentriert erledigen müssen. Nur so können Arbeitsaufträge zufriedenstellend ausgeführt und Unfälle, beispielsweise bei der Arbeit mit scharfem Werkzeug, vermieden werden. Um Verletzungen vorzubeugen, tragen die Auszubildenden außerdem Schutzkittel und -handschuhe.

Die einzelnen Abschnitte ihrer betrieblichen Ausbildung dokumentieren die zukünftigen Fleischer/innen in einem Berichtsheft, das regelmäßig von ihren Ausbildern kontrolliert wird. Es muss sorgfältig geführt werden und ist Voraussetzung für die Zulassung zur Abschluss- bzw. Gesellenprüfung.

Der Unterricht in der Berufsschule findet ein- bis zweimal pro Woche statt. Erfolgt er in Blockform, wird der Unterrichtsstoff eines Jahres in Blöcken von beispielsweise drei oder vier Wochen vermittelt. Findet der Blockunterricht nicht am Wohnort statt, sind die Auszubildenden während dieser Zeit z.B. in einem Internat untergebracht und dadurch von Familie und Freunden getrennt.

Wenn Betriebe nicht alle geforderten Ausbildungsinhalte vermitteln können, werden fehlende Qualifikationen durch überbetriebliche Ausbildungs-abschnitte abgedeckt. Auch hier ist eventuell eine Internatsunterbringung erforderlich. Während der gesamten Ausbildung müssen die zukünftigen Fleischer/innen und Fachverkäufer/innen regelmäßig Leistungsnachweise erbringen und hierfür auch in ihrer Freizeit lernen. In der Berufsschule werden z.B. Klassenarbeiten oder Tests geschrieben. Auch für die Prüfungsvorbereitung auf die Abschluss- bzw. Gesellenprüfung müssen die Auszubildenden ausreichend Zeit einplanen.

 

Quelle und weitere Informationen unter: Bundesagentur für Arbeit

 

Haben wir Ihr Interesse geweckt, dann bewerben Sie sich!

 

Schriftliche Bewerbungen an               Fleischerei Laschke

Bahnhofstr. 25

48619 Heek

 

Angaben zur Bewerbung                     Lebenslauf, Zeugnisse, Lichtbild

 

 

 

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